3D-Druck (1/3)

3D-Drucker sind seit mehreren Jahren Trend – doch was steckt hinter der Drucktechnik?

3D-Drucker erstellen schichtweise dreidimensionale Objekte im additiven Verfahren aus einem digitalen 3D-Modell. Im Privatgebrauch ist der Werkstoff dabei häufig Kunststoff (ABS oder PLA). Weitere Verfahren nutzen Pulver oder Photopolymere die mit Lasern oder durch Belichtung ausgehärtet werden.
Die Drucker bieten gerade in der Industrie enormes Potenzial: Individuelle Kundenwünsche können in geringer Stückzahl kostengünstig realisiert werden, Prototypen für die spätere Serienproduktion sind schnell gedruckt und begreifbar, Ersatzteile für Wartung/Reparatur von Maschinen können einfach nachgedruckt werden und ganze Produktserien (Spezialteile) können komplett mit den 3D-Drucker produziert werden.

 

3D-Druck einer Wind-Turbine auf dem Ultimaker (Zeitraffer)

 
Der 3D-Drucker im Video verwendet thermoplastische Kunststoffe (ABS oder PLA), die in Drahtform auf Rollen konfektioniert sind [siehe Wikipedia]. Diese werden beim Druck von der Rolle in den aufgeheizten Druckkopf geschoben wo der Kunststoff schmilzt und unten am Druckkopf aus der Düse (eng.: Nozzle) fließt. Der 3D-Drucker reguliert dabei die benötigte Menge zum jeweiligen Zeitpunkt.

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