3D-Druck (2/3)

Um ein Objekt am 3D-Drucker auszudrucken benötigt man selbstverständlich ein 3D-Modell des zu druckenden Objekts. In der Industrie ist es wahrscheinlich, das Produkte oder Bauteile bereits als CAD-Modell vorliegen. Falls es sich um die Erstellung eines neuen Produktes handelt, muss dieses erstellt oder 3D-gescannt werden. Für private Zwecke kann man unter anderem auf OpenSource-Plattformen wie Thingiverse zurückgreifen und sich dort Modelle herunterladen.

 

Programme (OpenSource) zur Erstellung von dreidimensionalen Objekten, neben einschlägigen CAD-Programmen:

Blender
Blender ist eine quelloffene 3D-Software, mit der man insbesondere 3D-Modelle erstellen, modellieren, riggen, animieren, simulieren und rendern lassen kann.

 

OpenSCAD
OpenSCAD ist eine quelloffene 3D-Software für die Erstellung von 3D CAD-Modellen. Das Programm ist keine Modellier-Software im klassischen Sinne, sondern ein 3D-Compiler der 3D-Objekte basierend auf Befehlen und dem eingegebenen Script rendert.

Screenshot von openscad.org

 

Tinkercad
Tinkercad ist ein simples online 3D-Programm mit dem jeder 3D-Modelle erstellen kann. Die Bedienoberfläche ist so gestaltet, dass selbst Einsteiger schnell eigene Modelle kreieren können.

 

3D-Scannen

Mit 3D-Scannern ist es möglich reale Objekte dreidimensional einzuscannen und anschließend zu modifizieren oder direkt zu vervielfältigen. Professionelle 3D-Scanner sind in der Regel nicht ganz billig, aber es gibt eine kostengünstige Alternative:

Skanect
Skanect kann mit kompatiblen Tiefenkameras (z.B. Kinect) Objekte, Personen oder Räume dreidimensional scannen und sie als digitales 3D-Modell bereitstellen. Ein kostengünstiger und schneller Einstieg ins 3D-Scanning.

 

Alternative zu 3D-Scannern: Mit der Software ReMake von Autodesk ist es möglich dreidimensionale Objekte auf Grundlage mehrerer Fotos aus verschiedenen Perspektiven zu generieren (Stichwort „Photogrammetrie“).

 

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