Datenvisualisierung (2/3)

Alternative Tools zu Datenvisualisierung

Es gibt eine Menge an Programmen und Webservices online, die Daten visualisieren können und somit leicht zugänglich sind. Daneben gibt es auch sogenannte Software-Bibliotheken bzw. Libraries (meist basierend auf JavaScript, siehe Thema Webtechnologien) mit denen man eigene Visualisierungen selbst erstellen kann. Das erfordert zwar etwas Kenntnis mit Webtechnologien, dafür sind die Möglichkeiten damit quasi unbegrenzt. Ein weiterer Vorteil von webbasierten Technologien: Die Tools können überall über das Internet abgerufen werden und die Daten sind meist sowieso zentral auf einem Server gespeichert.

Im folgenden einige interessante und bekannte Tools zur Datenvisualisierung.

 

Fusion Tables
Fusion Tables ist eine experimentelle Web-Appikation, mit der man Daten online zusammeführen, visualisieren und teilen kann. Hervorzuheben ist die Möglichkeit der Kartenansicht (wenn Geodaten vorliegen) und auch die Heatmap-Ansicht (im Video zu sehen).

 

Google Charts
Eine etwas rohere Form von Fushion Tables ist Google Charts. Damit kann man Daten mit vorgefertigten Lösungen in HTML5 visualisieren.

 

Chart.js
Ähnlich wie Google Charts, visuell sehr ansprechend, aber limitiert auf 8 verschiedene Darstellungen.

 

 

D3.js – Data Driven Documents
Wenn es um Datenvisualisierungen geht kommt man an der mächtigen Javascript-Bibliothek D3 nicht vorbei. D3 ist vom Data Scientist und Spezialist für Datenvisualisierung Mike Bostock erstellt, der vorher bei der New York Times für die Visualisierung von komplexen Datenvisualisierungen zuständig war.
Mit Hilfe von D3 können Daten aller Art visualisiert, manipuliert und korreliert werden. Die leistungsstarke Datenaufbereitung, sowie die Tools zur Animation lassen die Daten zu interaktiven Erlebnissen werden.
Galerie einiger Visualisierungen mit D3

 

Tableau
Nennenswerte Softwarelösung für Datenvisualisierung.

 

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