Prototyping (2/3)

Die Arduino Plattform

Der Einstieg in die Digitalisierung erfordert den Umgang mit digitalen Systemen, Technologien und Vernetzung. Wir arbeiten häufig mit Computern, die heutzutage bereits selbstverständlich mit dem Internet untereinander verbunden sind und kommunizieren. Der Zugang in die Welt der digitalen Technologien ist aber für viele dennoch zunächst unübersichtlich.
Mit Arduino wurde damals eine Plattform geschaffen, die zum einen den Zugang zur Elektronik und Microcontrollern deutlich vereinfacht und überhaupt für eine breite Masse möglich gemacht hat. Zum anderen werden mit der Arduino-Hardware die Vorraussetzungen geschaffen, dass jeder zum Internet der Dinge mit eigenen Ideen und Prototypen beitragen kann. Denn Arduino ist quelloffen und darf von jedem adaptiert und nach eigenen Bedürfnissen modifiziert werden.

verschiedene Arduino-Boards

Steckverbinder und Module

Arduinos sind kleine Microcontroller-Boards, die mit dem dazugehörigen Arduino-IDE (Entwicklungsumgebung) einfach programmiert werden können. Die meisten Arduino-Boards sind mit Pins und Schnittstellen (Inputs und Outputs) ausgestattet, an die man eine Vielzahl an LEDs, Sensoren, Motoren oder Module für drahtlose Kommunikation etc. anschließen und diese in den Programmcode integrieren kann. Ein Arduino ist ein kleiner Computer ohne graphisches Betriebssystem, der Befehle verarbeiten und ausführen kann.

Arduino IDE mit Beispielcode

Der Screenshot zeigt ein Code-Beispiel im Arduino-IDE um eine LED blinken zu lassen:  1 Sekunde an und 1 Sekunde aus. Das ganze wiederholt sich immer und immer wieder. Die Anmerkungen in grau hinter den // sind Kommentare und werden vom Microcontroller ignoriert.

Arduino-Boards werden längst für funktionale Prototypen und bereits auch für kommerzielle Produkte und Anwendungen verwendet.

Artikel: Was ist eigentlich ein Arduino? (Spiegel Online)

 

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