Prototyping (3/3)

Prototyping mit LittleBits

Obwohl Arduino bereits den Zugang zur Elektronik vereinfacht hat, muss man sich dennoch erst einmal mit den Grundlagen auseinandersetzen. Anders ist das mit der Plattform „LittleBits“. LittleBits bauen auf dem Prinzip von Arduino auf, gehen dabei aber noch einen Schritt zurück und vereinfachen den Teil der Programmierung durch „zusammenklicken“ von magnetischen Bausteinen („Bits“). Jeder Baustein hat dabei eine bestimmte Funktion: Stromversorgung, Module für Eingaben (Input) oder Module die wiederum etwas ausgeben (Output: Licht, Bewegung, Ton). LittleBits werden meist in Kits angeboten, die bereits einige Bits enthalten, um viele Anwendungsszenarien zusammen zu stecken. Die Palette reicht von Standard-Kits bis hin zu Cloud & Smart Home-Kits, mit Modulen zur drahtlosen Kommunikation.

Ursprünglich für das Experimentieren mit Kindern gemacht, eignen sich die Bits aber auch hervorragend für schnelles Prototyping von Prozessen im professionellen Umfeld.

Jede zusammengesteckte Bits-Kette ist im Prinzip ein Schaltkreis. Wenn man die LED an die Stromversorgung steckt, leuchtet diese auf. Steckt man dazwischen ein Modul mit Button, dann kann man den Strom zur LED unterbrechen und die LED wird schaltbar. Mit mehr unterschiedlichen Bits werden die Schaltungen und Funktionen komplexer und es lassen sich somit Prozesse gut abstrahiert abbilden.

Zusätzlich zu den normalen Bits gibt es auch ein Microcontroller-Bits: Dieses Bit ist über das Arduino IDE programmierbar und kann Anweisungen und Eingaben verarbeiten. Mit so einem Bit im Schaltkreis kann dieser durch Logik und Bedingungen etc. erweitert werden.

Liste der verfügbaren Bits im Workshop

 

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