Webtechnologien (3/3)

Javascript – die Scriptsprache

Um eine einfache Webseite zu erstellen reichen theoretisch Kenntnisse in HTML und CSS – denn damit sind Struktur und Aussehen festgelegt. Für komplexere oder dynamische Webseiten und für Web-Apps benötigt man eine Programmiersprache, um Berechnungen, Funktionen und Interaktionen zu beschreiben und auszuführen.
Mit Javascript kann man also den Funktionsumfang einer Webseite erweitern, aber eben auch ganze Webanwendungen schreiben. Javascript ist somit die Skriptsprache für Webseiten.

Ein gutes Tool um den Einstieg in die Programmierung und speziell in Javascript zu meistern und selbst kleine Anwendungen zu schreiben:

p5.js
P5.js ist eine einfache JavaScript Bibliothek, die den Fokus auf Coden mit visuellem Output gelegt hat (ähnlich zu Processing). P5.js baut auf die Grundidee und Syntax von Processing auf.
Der Vorteil von P5.js gegenüber Processing ist, dass man mit der Skriptsprache Javascript (= Webtechnologie) programmiert und daher die erstellte Anwendung überall lauffähig ist, eben auch ganz schnell drahtlos über den Browser des Smartphones.

 

Für Fortgeschrittene ist die Bibliothek D3.js sehenswert – ebenfalls webbasiert und daher auf einer Vielzahl von Geräten nativ lauffähig:

D3.js
D3 ist eine populäre, skalierbare und mächtige Javascript Bibliothek, um Daten mit Webtechnologien zu visualisieren, zu animieren oder zu manipulieren.
Mehr dazu auch beim Thema Datenvisualisierung.

 

Mit Webtechnologien kann man also neben Webseiten auch sogenannte Web-Apps erstellen – und das ohne eine komplizierte und aufgeblähte Entwicklungsumgebung zu benötigen, die bei anderen Programmiersprachen nötig ist. Denn die Werkzeuge um Webinhalte zu erstellen haben alle bereits installiert: Einen Browser und einen Texteditor.

 

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